- Datenübertragung bei Online-Zahlungen müssen immer verschlüsselt sein, diese Regel gilt ohne Ausnahme. Die Verschlüsselung sollte am besten per SSL und mit 128 Bit umgesetzt sein. Wenn Sie Ihre Zahlungsdaten unverschlüsselt übertragen, könnten Ihre Kontendaten abgefangen und von Betrügern missbraucht werden. Die Verschlüsselung erkennen an einem kleinen Symbol (meist ein Vorhängeschloss) in Ihrem Browser.
- Die telefonische Erreichbarkeit des Online-Händlers ist ein nicht unwichtiges Kriterium. Sollten Sie schon auf eine Anfrage vor dem Kauf keine Antwort erhalten oder immer nur einen Anrufbeantworter vorfinden, können Sie wohl bei eventueller Warenrückgabe oder einem Umtausch nicht mit dem besten Kundenservice rechnen.
- Zahlungen per Vorkasse sollten Sie nur leisten, wenn der Händler dafür eine Versicherung anbietet. Unversicherte Zahlungen sind immer noch die Regel und prinzipiell mit einem gewissen Risiko behaftet. Sie sollten bei Vorkasse darauf achten, dass diese durch eine seriöse Garantie oder Versicherung abgesichert ist. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass trotz Zahlung nicht geliefert wird und Sie Ihr Geld zum Fenster hinausgeworfen haben.
- Unklare Angaben zum Datenschutz sind oftmals ein eindeutiger Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist mit dem Shopbetreiber: Wenn Hinweise zum Datenschutz nur schwer oder gar nicht auffindbar sind, handelt der Shopbetreiber vielleicht mit Ihren Daten, die weiterverkauft werden und Ihnen tonnenweise unerwünschte Werbung in den Briefkasten und E-Mails in den Posteingang spülen.
- Trauen Sie keinen E-Mails, in denen Sie zur Aktualisierung Ihrer Kundendaten aufgefordert werden. Die Absender dieser Mails täuschen Ihnen eine falsche Identität vor und versuchen auf diese Weise, Sie auf gefälschte Webseiten zu locken, um von Ihnen persönliche Informationen, Bankdaten, Zugangscodes und ähnliches zu erhalten. Im Zweifel geben Sie die Internetadresse des Anbieters am besten selbst ein, so schlagen Sie dieser Art von Betrügern immer ein Schnippchen.
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